Referenzen

Globus SB-Warenhaus, Lahnstein

Gesundheitstag – Gesundheitsförderung – Gesundheitsmanagement

Globus Lahnstein wurde am 11.November 1976 eröffnet. Wir beschäftigen rund 450 Mitarbeiter, viele davon in flexibler Teilzeit, dafür sind wir mit dem Zertifikat „Familie und Beruf“ ausgezeichnet worden. Wir haben von Montag – Samstag von 8– 22Uhr, mit Vorlaufzeiten und Nacharbeiten also fast rund um die Uhrgeöffnet. Dabei können wir unseren Mitarbeitern sehr flexible Arbeitszeitmodelle ermöglichen, so dass diese sich beispielsweise um Kinder oder auch die Pflege von Angehörigen kümmern können.

Im Rahmen vom BGM bieten wir unseren Mitarbeitern in Zusammenarbeit mit der IKK Südwest und dem Eichenberg Institut Unterstützung bei Gesundheitskursen, eine Hotline für Mitarbeiter und Angehörige, kostenloses Obst und Wasser, Massagen und Gesundheitstage. Dank einer Kooperation mit den Fitness-Studios aktivita und jump in Koblenz erhalten unsere Mitarbeiter vergünstigte Mitgliedsbeiträge in den Studios.

Seit Ende 2010 arbeiten Globus Lahnstein und IKK Südwest gemeinsam in verschiedenen Unternehmensbereichen für die Gesundheit der Beschäftigten. Als Auftakt und Einstieg wurde der 1. große Gesundheitstag veranstaltet, an dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen wurden, sich mit verschiedenen Aspekten Ihrer Gesundheit an ihrem Arbeitsplatz auseinander zu setzen. Vor allem ein Computer-gestütztes Screening der Wirbelsäule und Rumpfmuskulatur wurden stark nachgefragt.

Im Anschluss startete ein multimodales Konzept zur Förderung der Rückengesundheit. Mit einem Vortrag wurden die Mitarbeiter über Hintergründe und Entstehung von Rückenschmerzen informiert und bekamen hilfreiche Tipps von den IKK-Experten, wie sie sich dauerhaft vor Schmerzen schützen oder diese wieder in den Griff bekommen können. Um die gewonnene Motivation direkt in die Tat umzusetzen, wurde eine Zusammenarbeit mit umliegenden Fitness- und Gesundheitsanbietern aufgebaut. Hier konnten Globus-Beschäftigte im Rahmen von Präventionskursen zur Rückengesundheit ihre praktischen Fähigkeiten weiter vertiefen. Parallel bestand die Möglichkeit, über ein mehrmonatiges, kostenfreies Probetraining die positiven Effekte eines gesundheitsorientierten Krafttrainings in einem Studio kennenzulernen.

Verlässliche Daten für effektive Maßnahmen

Im Frühjahr 2015 wurde dann die Mitarbeiter befragt. Ziel war es einerseits, die Angebote der Gesundheitsförderung noch direkter auf die individuellen Bedarfe im Unternehmen hin auszurichten, und andererseits, Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, die Arbeit in der betrieblichen Gesundheitsfürsorge selbst mitzugestalten. Zum Einsatz kam ein Fragebogen, der auf wissenschaftlicher Grundlage entwickelt und ausgewertet wurde. Mit den gewonnenen Erkenntnissen wurde ein weiteres ziel- und bedarfsorientiertes Arbeiten des BGM-Teams sowie eine noch größere Akzeptanz und Teilnahme an Maßnahmen durch die Belegschaft möglich.

Infos und Kontakte

Globus SB-Warenhaus Lahnstein

  • 450 Beschäftigte
  • Einzelhandel
  • Konzernunabhängiges Familienunternehmen

Leiterin des BGM-Teams: Petra Orth
Brückenstraße 17
56112 Lahnstein

Tel: 02621 176 199
www.globus.de

Axel Clever, Projektleiter Gesundheitsförderung IKK Südwest „Globus Lahnstein hat den Trend großer Unternehmen in die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu investieren, frühzeitig erkannt. Mit System, Engagement, Ressourceneinsatz und Rückendeckung seitens der Geschäftsleitung arbeitet die Firma seit vielen Jahren effektiv daran, den spezifischen gesundheitlichen Herausforderungen der Arbeitsplätze im Einzelhandel etwas entgegenzusetzen. Gleichzeitig tragen diese Maßnahmen aber auch den gesamtgesellschaftlichen, teilweise negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Demografie und eines immer stärker durch Konsum und Überfluss geprägten Lebensstilsauf betrieblicher Ebene Rechnung.“

Petra Orth, Personalabteilung „Seit 2010 haben wir unser BGM gemeinsam mit der IKK kontinuierlich aufgebaut. In der IKK haben wir einen kompetenten Partner gefunden und werden hier zuverlässig unterstützt. Dadurch konnten wir unseren Mitarbeitern Maßnahmen wie Rückenkurse, Raucherentwöhnung, vergünstigte Mitgliedschaften in Fitness Studios anbieten. Wir haben mehrere Gesundheitstage durchgeführt und haben in Kooperation mit dem Eichenberg Institut einen Partner gefunden der unsere Mitarbeiter über eine Coaching – Hotline bei privaten und beruflichen Problemen unterstützt.“

Brigitte Pauli, Personalrat „Ich finde es sehr positiv, dass unser Unternehmen unsere Mitarbeiter im Rahmen vom BGM, zusammen mit der IKK Südwest, beim Thema Gesunderhaltung unterstützt. Besonders wichtig finde ich unsere Hotline, welche wir über das Eichenberg Institut in Koblenz unseren Mitarbeitern kostenfrei anbieten. An diese können sich unsere Mitarbeiter bei privaten und beruflichen Problemen wenden und bekommen schnelle Hilfe und Unterstützung. Dies ist, wenn es der Mitarbeiter wünscht, selbstverständlich anonym, so kann der Mitarbeiter seine Probleme dort auch ohne Angst schildern.“

Claudia Schweikart, Verwaltung: „Im Juni 2011 wurde im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ein „Nichtraucher-Seminar“ angeboten. Ich kann mich noch gut daran erinnern. „Ich geh mal dahin, aber eigentlich will ich gar nicht aufhören“ oder „Ich rauche gerne“ … solche und andere Gedanken gingen mir durch den Kopf. Aber ich hatte mich angemeldet, das Seminar hat Globus bezahlt und ich habe an diesem Tag Freizeit … also gehe ich dahin. Was daraus wird … abwarten! An den genauen Tagesablauf kann ich mich nicht mehr erinnern. Es gab aber genügend Zigarettenpausen, die auch dazu genutzt werden sollten. Dazu hat uns der Seminarleiter Herr Both angehalten. Ich weiß noch, dass der Tag sehr kurzweilig war und es sehr gute Anregungen und auch Merksätze zur Rauchentwöhnung gab, z. Bsp.: „Tot stellen, bis der Drang vorüber ist“ Die letzte Zigarettenpause gab es nach 15.00 Uhr und dauerte 7 Minuten, so lange dauert nämlich eine Zigarette. Danach wurden wir mit unseren Notizen und Merkzetteln entlassen. Die darauffolgenden Tage waren nicht leicht … tot stellen, bis der Drang vorüber ist … am Arbeitsplatz nicht immer praktikabel. Ich hatte ein Büro für mich alleine und durfte dort immer rauchen. Die Merksätze hatte ich mir gut sichtbar auf dem Schreibtisch angebracht. Ich hätte es nie geglaubt, aber sie halfen. Ich habe an diesem Tag im Juni 2011 meine letzte Zigarette geraucht. Darauf bin ich sehr stolz und ich kann das Seminar nur empfehlen. Jetzt könnte ich einen „Schokoladen-Entwöhnungskurs“ brauchen … ich habe den Seminarleiter mal getroffen und gefragt … die Antwort … im Prinzip helfen die gleichen Regeln wie beim Nichtraucher-Seminar“