Referenzen

Betriebsnachbarschaft in Frankfurt am Main – Ostend

In diesem Projekt profitieren die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), für die es wichtig ist, stärker in die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) eingebunden zu werden. Zu Betriebsnachbarschaften zusammengeschlossen und von Experten betreut können die KMU von einer Vielzahl an BGF-Maßnahmen zur Gesunderhaltung und Gesundheitsförderung profitieren, die sie alleine nicht umsetzen könnten. Zudem erhöht sich in einer Betriebsnachbarschaft die Chance auf weitere Synergieeffekte, wie z. B. das Netzwerken, Sportgruppen oder Vergünstigungen bei regionalen Sport- und Gesundheitsanbietern.

Nachdem die Betriebe für die Betriebsnachbarschaft erfolgreich akquiriert waren, hatten wir unseren Auftakt am 17. Juli 2015 mit dem „Markt der Möglichkeiten“. An diesem Tag konnten die Mitarbeiter der Betriebsnachbarschaft verschiedene Gesundheits-Check-ups und -angebote, wie z. B. den Rückencheck oder den Rauschbrillen-Parcours, ausprobieren. Nach der Auftaktveranstaltung ging es gleich in die Mitarbeiterumfrage und danach in die Maßnahmenplanung. Zurzeit befinden wir uns mitten in den Maßnahmen und sind im September 2016 mit neuen Maßnahmen, wie dem Schrittzählerwettbewerb und einem „ready to eat“-Ernährungskurs, gestartet.

Das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung und der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) haben gemeinsam das Projekt “GeMit – Gesunder Mittelstand Deutschland” entwickelt. Das Projekt wird bis einschließlich 2017 vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) gefördert und von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fachlich begleitet. Ein BVMW-Koordinator vor Ort und ein Gesundheitscoach betreuen über zweieinhalb Jahre je eine Betriebsnachbarschaft mit bis zu zehn Unternehmen und entwickeln bedarfsorientiert und überbetrieblich gesundheitsfördernde Maßnahmen.

Sämtliche Erkenntnisse werden in Form eines Leitfadens für alle KMU in Deutschland aufbereitet. Dieser Leitfaden (INQA-Check-Gesundheit) wird als Selbstbewertungsinstrument für die KMU entwickelt und ist ein wichtiges Ziel im GeMit-Projekt. Der INQA-Check -Gesundheit ermöglicht insbesondere kleinen Unternehmen einen systematischen Zugang zur BGF, indem er alle wichtigen Handlungs- und Gestaltungsfelder aufzeigt, die bei einer gesundheitsfördernden Arbeitsgestaltung angepackt werden sollten.

Infos und Kontakte

GeMit – Betriebsnachbarschaft Frankfurt am Main Ostend

  • 13 Betriebe
  • unterschiedliche Unternehmenszweige
  • alle teilnehmenden Betriebe haben ihren Sitz in der Hanauer Landstraße in Frankfurt am Main
  • ca. 200 Mitarbeiter

Ina Minch von der IKK Südwest:
Ich freue mich, das Projekt als Gesundheitscoach zu begleiten. Es ist wichtig, dass wir die KMU in der betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützen und gemeinsam neue Wege finden, die BGF nachhaltig in den Betrieben zu verankern.

Ina Minch 
Gesundheitsberaterin
Telefon: 0 69/6 60 59 99-174
E-Mail: ina.minch@ikk-sw.de